Politeia

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Politeia und Neu-Weimar
(Urphänomen und Erscheinungsform in der 6. Kulturperiode)


(Im Jahr 185 nach Goethe)

Hygieia. Die Göttin der Gesundheit und Reinheit schafft jeden Augenblick die Vorraussetzungen dafür, daß sich unser Denken, Fühlen und Wollen immer in Übereinstimmung befindet mit dem Höheren Ich (Christus, alte Sonne), unserem transzendentalen Ich, unserem michaelischen Ich (neue Sonne) und unserem persönlichen Entwicklungsziel, der transzendenten Entelechie. 1) Ist unser Wille allerdings nicht frei, damit er den "blüthenhaften" 2) Selbstbildungsschritt vollziehen kann, dann geraten wir und mit uns prinzipell auch die gesamte Polisgemeinde in das evolutionäre Abseits der selbstverschuldeten Häresie in Bezug auf unsere noch vor der Zeugung selbstgewählten Lebensaufgabe. Hier muß auch der Individualitäten gedacht werden, die, bedingt durch die irdisc1hen Verhältnisse, entweder an ihrer Verkörperung gehindert wurden oder nach ihrem Betreten der Erde versklavt oder sogar durch zwanghafte Entkörperung wenig gegen die Rebarbarisierung, wenig zur Höherentwicklung der Menschheit beitragen konnten.
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1) Die transzendente Entelechie ist die reine Erkenntnisidee, das absolute Ich, welches vollkommen leer und ästhetisch autonom über die anschauende Urteilskraft verfügend, den Werdeprozess kulturrevolutionär begleitet.
2) Die "Blüthe" ist immer das Ende eines Entwicklungszyklus. Diese Schreibweise war noch im 18ten Jahrhundert üblich. Faust, geändert am: 29/04/12, 12/08/12, 21/05/15.

Neu Weimar. Die Wahrheit. Das absolute Ziel